Erweiterung und Modernisierung Goethe-Gymnasium, Schulteil Ackermannstraße 7 08468 Reichenbach - Fertigstellung 2016 Bauherr: Große Kreisstadt Reichenbach, Markt 1, 08468 Reichenbach Leistungsbereich: Architektur, Elektroplanung, Denkmalschutz Die ersten Teile des Goethe-Gymnasiums gehen zurück bis ins Jahr 1882/83. Der symmetrische Erstbau wurde 1906 um drei weitere Klassenzimmer und eine Sporthalle erweitert. Mit weiter steigenden Schülerzahlen wurde 1998 das leerstehende ehemalige „Trafowerk“ im Innenhof für Lernzwecke umgebaut. Schüler mussten so ständig zwischen Haupt- und Hinterebäude wechseln. Einen Ansatzpunkt für den Entwurf stellte eine eingeschossige „Klammer“ als Verbindungsglied dar, in der sich neben Verkehrsflächen auch Garderoben und die Umkleiden der Sporthalle befinden. Zweiter Entwurfsansatz war die Neugliederung der Flucht- und Rettungswege. Dies erfolgte über die Schaffung eines zweiten Treppenhauses innerhalb des bestehenden Baukörpers sowie die Abtrennung der Treppenhäuser von den Fluchtwegen, teilweise auch über sog. „Bypässe“. Dritter Ansatz war die Überlegung, wie in einer denkmalgeschützten Hülle zeitgemäße Unterrichtsräume zu realisieren wären. Der erzielte Kompromiss - Klassenzimmer und Fachkabinette in moderner Formensprache mit hervorragender Akustik, Lichtdecken in den Fluren und demgegenüber die Wiederherstellung der alten Farbfassungen in Windfang und Aula - ist hier besonders hervorzuheben.